Insel Lastovo

Lastovo ist die am weitesten vom Festland entfernte, bewohnte Insel in der Südadria, welche sich vor allem durch ihre unberührten Naturschönheiten hervorhebt, weshalb sie auch zu einem Naturpark erklärt wurde. Neben der Insel Mljet, hat Lastovo die größten erhaltenen Waldflächen auf den kroatischen Inseln der Adria. Umgeben mit kristallklarem Meer, sehr reich an Fisch und weit über die Grenzen des Landes wegen seiner einmaligen gastronomischen Spezialität bekannt - der Languste.


In den natürlich entstandenen Buchten fanden die Geschichte über zahlreiche Seefahrer Schutz vor Unwetter. Als Anlegestelle griechischer Seefahrer und Händler, bekam die Insel den antiken Namen LADESTA, genauer LADESTON. Die Römer greifen den griechischen Namen auf und kennzeichnen ihn auf der Tabulae Peutingeriani mit dem etwas veränderten Namen LADESTRIS. Erst danach übernehmen wieder die Kroaten, genauer die Neretvastämme die romanische Formd es namens „Lasta", geben den Suffix „ovo" dazu und so wird der Name der Insel, der sich bis heute erhalten hat geprägt - LASTOVO.
Die natürlichen und kulturellen Schönheiten der Insel sind im Zeichen der Ziffer 46: 46 kleine Inselchen befinden sich im Lastovo Archipel, 46 bewirtschaftete Felder mit Olivenhainen, Obst und Weinbergen und 46 Kirchen und Kapellen, wovon die der Hl. Kuzma und Damjan aus der Rennaissance wohl am bekanntesten ist, mit einer reichen Schatzkammer die für Besucher geöffnet ist. Die Insel Lastovo bietet ein reiches kultur-historisches Erbe in Form von Ruinen illyrischer Objekte, rustikaler Villen aus römischer Zeit und vieler sakraler Denkmäler die meist aus dem 11. Jahrhundert stammen. Römer nannten die Insel Augusta Insula, was in Übersetzung soviel wie Kaiserliche Insel bedeutet.
Der Ort Lastovo ist einer der schönsten alten Siedlungen an der Adria. Der gesamte Ort ist geschützt als Kulturdenkmal wegen der einmaligen, wunderbar erhaltenen rennaissancen Architektur und dem Ortsaufbau in Form eines Amphitheaters. Der Ort selbst ist vor Blicken vom Meer aus geschützt und befindet sich etwas im Inselinneren, was Beweis der regen Geschichte und Piratenzügen ist. (den ursprünglichen Ort zerstört der Venezianer Fürst Petar II Orseolo im Jahre 1000). 1310 konnten die Bürger auf Lastovo ihr eigenes Statut erkämpfen, was auf das reiche kulrur- politische Leben auf der Insel weist. Die Faschingsfeiern auf Lastovo , die auf einer Jahrhunderte langen Tradition beruhen, stellen symbolisch den Sieg übder die Türken dar.

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